Die
Paul-Hindemith-Gesellschaft in Berlin e.V. wurde 1966 als „Gesellschaft der
Freunde der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in
Berlin e.V.“ unter anderem von so unvergessenen Persönlichkeiten wie Maria
Ivogün, Boris Blacher, Hans Chemin-Petit, Gottfried von Einem, Hans Scharoun,
Hans Heinz Stuckenschmidt und Herbert von Karajan gegründet (>Gründungsvorstand). Als Vorsitzende der Gesellschaft wirkten unter anderem
Elisabeth Grümmer, Dr. Joachim Tiburtius und Eberhard Finke; derzeitiger Vorsitzender ist Wolfgang Boettcher, Professor an der Universität der Künste Berlin und als Cellist
und Lehrer international bekannt.
Die früher weithin im Verborgenen wirkende Gesellschaft verfolgt
im Wesentlichen den Zweck, musikalisch und/oder darstellerisch hervorragend
begabten, jedoch wirtschaftlich sehr schlecht gestellten Studierenden finanziell
durch die Gewährung von Stipendien ein wenig unter die Arme zu greifen,
um ihnen die Durchführung ihres Studiums zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.
Hierzu werden die Beiträge unserer Mitglieder und Spenden eingesetzt.
Der Paul-Hindemith-Gesellschaft war von Anfang an auch daran gelegen,
den geförderten Studierenden ein öffentliches Podium zu schaffen.
Mit regelmäßigen Stipendiatenkonzerten ist sie darum bemüht,
diese einem breiteren Publikum zu präsentieren.
Durch die im Jahr 2001 erfolgte Umbenennung soll mit Paul Hindemith ein bedeutender Musiker, Komponist und Lehrer geehrt werden,
der unter anderem an der Berliner Staatlichen Akademischen Hochschule für
Musik wirkte. (siehe hierzu die Rede von Prof. Eberhard Finke anlässlich des
Festkonzerts zur Umbenennung)
Der Gründungsvorstand von 1966:
Prof.
Dr. Joachim Tiburtius, Vorsitzender
Prof. Hans Heinz Stuckenschmidt, stellvertretender
Vorsitzender
Adolf Weber, Schatzmeister
Dr. Joachim Heusler, Schriftführer
Prof. Frida Leider, Beirat
Horst Kahleyss, Beirat